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forschungDie Schwerpunkte der Mainzer Buchwissenschaft in Forschung und Lehre liegen auf dem gedruckten Buch seit Gutenbergs Erfindung, insbesondere auf aktuellen Buchformen seit dem 20. Jahrhundert und dem gegenwärtigen Buchmarkt.

Dabei wird der Produktionsprozess des Buches untersucht beginnend mit der Untersuchung der Situation des Autors, der Funktionsbereiche im Verlag (z.B. Lektorat) bis hin zur technischen Herstellung. Die Wege der Buchdistribution durch Verlage, Buchhandlungen, Bibliotheken und internetbasierte Kanäle werden nachvollzogen. Die Struktur des Buchhandels wird im Zusammenhang mit den Mechanismen des Buchmarkts beleuchtet, geistige und ökonomische Prozesse, die auf das Kultur- und Wirtschaftsgut Buch einwirken, werden analysiert. Es werden auch Fragen nach den Instanzen der Buchvermittlung (Literaturkritik, Literaturfestivals u.a.) gestellt.

Im Bereich der Rezeption wird historische wie aktuelle Leserforschung betrieben.

Die Mainzer Buchwissenschaft veranstaltet jedes Jahr am letzten Freitag im Januar ein ganztätiges wissenschaftliches Kolloquium an der Johannes Gutenberg-Universität, im Jahr 2020 bereits zum 25. Mal. Dabei kommen zu einem aktuellen Thema jeweils renommierte Wissenschaftler und erfolgreiche Praktiker aus der Buchbranche zusammen und beleuchten das Thema in Einzelbeiträgen und gemeinsamen Diskussionen. Das Themenspektrum reicht von Buchherstellung über Literaturkritik bis hin zur Rolle der künstlichen Intelligenz in der Buchwelt.

Mainzer Kolloquium
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