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AuROA – Autor:innen und Rechtssicherheit für Open Access

Sie werden schneller gefunden, haben mehr Reichweite und bieten freien Zugang zu Wissen: Open-Access-Publikationen. Doch in den Geistes- und Sozialwissenschaften ist Open Access noch nicht sehr verbreitet. Unter anderem wegen typischer Textformate wie der Monographie sowie typischerweise mittelständisch geprägten Verlagsstrukturen. In diesem Kontext können nicht zuletzt ausgearbeitete Standards für Open Access-Veröffentlichungen einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung von Open Access in den Geistes- und Sozialwissenschaften leisten. Daher möchte das Forschungsprojekt AuROA dies unter anderem basierend auf einer systematischen Stakeholder-Analyse leisten.

Die Abteilung Buchwissenschaft des Gutenberg-Instituts für Weltliteratur und schriftorientierte Medien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz arbeitet dafür zwei Jahre lang eng mit der Bibliothek der Universität Duisburg-Essen (Projektleitung) und mit dem Fachbereich Kommunikation und Wirtschaft der IST-Hochschule für Management in Düsseldorf zusammen.

In mehreren Workshops werden zunächst unterschiedliche Perspektiven, Interessen, Wünsche und Sorgen von allen direkt und indirekt am Open Access-Publikationsprozess Beteiligten (Buchhandel, Verlage, Bibliotheken, Forschende, Lehrende sowie Autor:innen) herausgearbeitet und auf dieser Basis der Prozess in seinen verschiedenen Schritten modelliert. Die Ergebnisse dieser Workshops fließen dann ein in modulare Musterverträge zu Nutzungsrechten, die mit einer Kanzlei erarbeitet und anschließend zur freien Nutzung veröffentlicht werden. Sie sollen der vielfältigen Verlagslandschaft in den Geisteswissenschaften gerecht werden und gleichzeitig Rechtssicherheit für alle Beteiligten schaffen.

Darüber hinaus werden in dem Projekt Qualitätskriterien für wissenschaftliche Texte erarbeitet, die durch Veränderungen im Zusammenhang mit Open Access oft zum Thema werden. Dies geschieht unter anderem in Zusammenarbeit mit der Enable!-Community, einem bestehenden Interessensverband von Bibliotheken, Verlagen und Autor:innen für Open Access.

Alle Studienergebnisse sowie die Musterverträge werden im Rahmen von verschiedenen Events und Schulungen präsentiert sowie online auf der Projektwebsite zur Verfügung gestellt.

Das Projekt wird durch das BMBF unter der Förderrichtlinie »Zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access« gefördert mit dem Ziel, dass bis 2025 70 Prozent aller neu erscheinenden wissenschaftlichen Publikationen ausschließlich oder zusätzlich Open Access veröffentlicht werden.

Ansprechpartner in der Abteilung Buchwissenschaft des Gutenberg-Instituts für Weltliteratur und schriftorientierte Medien:

Prof. Dr. Christoph Bläsi (blaesi@uni-mainz.de)
Dr. Anna Klamet (aklamet@uni-mainz.de)

AuROA – Autor:innen und Rechtssicherheit für Open Access
(Authors and Legal Certainty for Open Access)

They are easier to find, have a wider reach, and offer free access to knowledge: Open Access publications. However, Open Access is not yet very widespread in the humanities and social sciences and there is often a lack of standards. This is largely due to typical text formats like the monograph and a small to medium sized (SME) publishing landscape. The AuROA research project would like to change this.

The Book Studies Department of the Gutenberg Institute for World Literature and Written Media at Johannes Gutenberg University Mainz will be working closely with the University Library of the University of Duisburg-Essen (UDE) (project lead) as well as the Communication and Management department at the IST University of Applied Sciences (IST) in Düsseldorf for two years.

In several workshops, different perspectives, interests, wishes, and concerns of book traders, publishers, libraries, researchers, teachers, and authors are brought together. The results flow into modular model contracts on rights of use. These are drawn up with a law firm and then published for free public use. They are to be suitable to the diverse German publishing landscape in the humanities and at the same time ensure legal certainty for everyone involved. In addition, quality criteria for scientific texts are developed in the project, which are often a sensitive subject due to changes connected with Open Access. This is done, among others, in cooperation with the Enable! Community, an interest group of libraries, publishers, and authors for Open Access.

All study results as well as the model contracts will be presented at various events and training courses and made available online on the project website.

The project is funded by the Federal Ministry of Education and Research under the funding guideline “Zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access“ (To accelerate the transformation towards Open Access) with the aim that by 2025, 70 percent of all newly appearing scientific publications will be published exclusively or additionally as Open Access.

Contacts at the Book Studies department of Gutenberg Institute for World Literature and Written Media:

Prof. Dr. Christoph Bläsi (blaesi@uni-mainz.de)
Dr. Anna Klamet (aklamet@uni-mainz.de)

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