Indexing-Workshop am 16. und 17. Juli

Für viele Typen von Büchern (und deren digitale Äquivalente) muss man sagen: „Findability *does* matter“. Und wie Sie selbst sicher auch schon erfahren haben, reicht bei digitalen Ausgaben die Volltextsuche nach zentralen Begriffen etc. eben doch oft nicht, um wirklich relevante Treffer zu bekommen.

Mehr in den USA, aber auch in Deutschland gibt es deshalb eine wachsende Zahl von Spezialisten, die die Erschließung komplexer (auch digitaler) Werke mit Hilfe von Indexen propagieren und für einige Verlage auch planmäßig betreiben – und z.B. in Form von Index-Rezensionen als ernst zu nehmendes Qualitätsmerkmal von Publikationen zu verankern suchen ! Die deutschen Indexer organisieren sich im DNI (http://www.d-indexer.org/index.html).

Die Kunst (!) des Index-Erstellens wird notorisch unterschätzt und vielfach auch unwidersprochen falsch praktiziert. Und sie ist nicht zuletzt anspruchsvoller Bestandteil der Aufgaben von *Lektoren* …

Um diesem Bereich in der Buchwissenschaft – wo er, neben Bibliotheks- und Informationswissenschaft natürlich, hingehört – wieder einmal einen angemessenen Stellenwert zu geben, wird es, nicht zuletzt auf explizite Anregung der Fachschaft Buchwissenschaft, nach der erfolgreichen ersten „Auflage“ im Herbst 2013  in Mainz wieder einen zweitägigen Indexing-Workshop für Interessierte geben – dankenswerter Weise wieder mit freundlicher Unterstützung des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz.

Auch dieses Mal wird wieder der ausgewiesene Fachmann Jochen Fassbender (www.indexetera.de) den Workshop durchführen; er wird umfassend in das Indexing einführen, auch mit praktischen Übungen und der Anwendung spezieller Software (dazu bitte Windows-Notebook zum Workshop mitbringen).

Der Workshop beginnt am Donnerstag, dem 16.7. um 13.00 h in SBII 03-153 (bis 17.00 h). Am Freitag (17.7.) werden wir zwischen 10.00 h und 12.30 h sowie zwischen 13.30 h und 15.00 h in SBII 02-146 arbeiten. Prof. Bläsi bietet an, Studierenden gerne eine „amtliche Entschuldigung“ für mögliche konfligierende Regel-Lehrveranstaltungen zu schreiben.

Es ergeht herzliche Einladung an bis zu 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob studentisch und nicht-studentisch, aus der Buchwissenschaft und auch darüber hinaus – bitte melden Sie sich bei Prof. Bläsi per E-Mail , wenn Sie Interesse haben.