skip to Main Content

Thema: Lesen Lernen – gestern, heute, morgen

Logo-GLK_webDie aktuellen Fragen der Bildungspolitik und deren konkrete Ausgestaltung in der Bildungspraxis sind in Deutschland nicht zuletzt durch die in der Öffentlichkeit viel diskutierte PISA-Studie in den Brennpunkt des allgemeinen Interesses gerückt. Vor allem die Frage nach geeigneter und sinnvoller Leseförderung ist in diesem Kontext Gegenstand der politischen und sozialen Debatten. Mit welcher Brisanz das Thema „Lesen bzw. Schreiben lernen heute“ ganz aktuell in den Medien behandelt wird, zeigt die Debatte um die Lernmethode „Lesen durch Schreiben“.
Die Studierendenkonferenz des Instituts für Buchwissenschaft soll sich mit dem Thema auf den unterschiedlichsten Ebenen auseinandersetzen. Der Leitgedanke der Konferenz verdichtet sich im gewählten Namen: „Lesen lernen – gestern, heute, morgen“. Die zweitägige Konferenz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird vom Gutenberg Lehrkolleg (GLK) finanziell gefördert und ist sowohl von der Leitung des Institutes für Buchwissenschaft als auch vom Dekanat des Fachbereiches 05 begrüßt worden. Da es sich um eine studentisch organisierte Konferenz handelt, sind wir vor allem an Beiträgen von Nachwuchswissenschaftlern (vor allem post-grad, aber auch post-doc möglich) aus verschiedenen Bereichen interessiert. Durch die Förderung des GLKs ist es uns möglich, sowohl für die Reisekosten der Referenten als auch für eine Hotelübernachtung in Mainz aufzukommen. Die Möglichkeiten einer Publikation der Ergebnisse der Konferenz werden derzeit noch geprüft.
Obschon die Konferenz von Studierenden der Buchwissenschaft ausgerichtet werden wird, soll sich das Programm der Tagung als explizit interdisziplinär auszeichnen. Daher sind ausdrücklich Vorträge aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven erwünscht, z. B. aus der Sprach- und Neurowissenschaft, die sich mit dem Erwerb der Fähigkeit und Kulturtechnik „Lesen“ beschäftigt, oder auch aus der noch recht jungen Disziplin der Medienpädagogik. Die Vorträge können sich dem Thema sowohl in diachroner als auch synchroner Perspektive nähern. Interessant sind für uns daher Erkenntnisse aus der historischen Schulbuchforschung ebenso wie praktische Erfahrungen im Einsatz von neuen Medien, die Kinder beim Lesenlernen unterstützen können.
Bei Interesse schicken Sie bitte ein Exposé (ergänzt um kurze bio-bibliographische Angaben) mit 300-500 Wörtern bis zum 31.01.2014 an sk-lesenlernen@uni-mainz.de. Ihren Vortrag sollten Sie auf 30 Minuten mit anschließender 15-minütiger Diskussion auslegen.

Programm der Konferenz

Back To Top