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von Franziska Steuer. Mainz: Mainzer Buchwissenschaft 2017. 113 Seiten. ISBN: 978-3-945883-60-0, 16,99 €.
Wissenschaftliche Verlage haben seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts als äußerst produktions- und umsatzstarke Unternehmen eine herausragende Rolle für den deutschen Buchmarkt gespielt. Dennoch ist ihre Geschichte bisher nur sehr vereinzelt untersucht worden.
Am Beispiel der Soziologie untersucht Franziska Steuer in dieser Masterarbeit, wie wissenschaftliche Verlage dazu beitrugen, die Sichtbarkeit der jungen Disziplin im wissenschaftlichen Kontext und auf dem Buchmarkt zu erhöhen. Dazu geht sie anhand von Fallbeispielen nicht nur auf die Wechselwirkungen zwischen Verlagsentwicklung, Programmaufbau und wissenschaftlichen Publikationsformen ein, sondern rückt durch Auswertung von Briefquellen auch Autor-Verleger-Beziehungen in den Fokus.
Diese Publikation ist Band 34 der Reihe Initialen, in deren Rahmen herausragende Abschlussarbeiten der Mainzer Buchwissenschaft veröffentlicht werden.
Die Autorin
Franziska Steuer wurde 1992 in Worms am Rhein geboren und absolvierte ihren Bachelor of Arts in Buchwissenschaft mit dem Nebenfach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Ihr großes Interesse an historischer Forschung, speziell den Entwicklungen von Verlagen und dem Buchhandel im 19. und 20. Jahrhundert, wird in der Arbeit Soziologie 1900–1933. Eine junge Disziplin im Spiegel ihrer Verlage deutlich, mit der sie 2016 den Master of Arts in Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erlangte.

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