Carlos Spoerhase

Kontakt

Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
55099 Mainz

Besuchsadresse:
Philosophicum, R. 03–506
Jakob-Welder-Weg 18
55128 Mainz

E-Mail: carlos.spoerhase | at | uni-mainz.de

Mitarbeiter

Jørgen Sneis
Alexa Kreßmann

Aktuelle Projekte

Theorie des literarischen Textumfangs, Drittmittelprojekt, gefördert von der VolkswagenStiftung

Vita

Zur Person

2016-
Professor am Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2016
Habilitation für das Fach Neuere deutsche Literatur
Humboldt-Universität zu Berlin

2014
Vertretung der Professur von Steffen Martus am Institut für deutsche Literatur
Humboldt-Universität zu Berlin

2010-2016
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Literatur
Humboldt-Universität zu Berlin

2007-2010
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

2006
Promotion im Fach Neuere deutsche Literatur
Humboldt-Universität zu Berlin

Gastaufenthalte

2015-2016
Visiting Assistant Professor am Department of Germanic Languages and Literatures
University of Pennsylvania, Philadelphia

2007
Visiting fellow am Department of German
King’s College, London

2003
Visiting scholar am Department of German
The Johns Hopkins University, Baltimore

Stipendien

2015-2016
Feodor Lynen-Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler
Alexander von Humboldt-Stiftung

2003
Visiting Fellowship
The Johns Hopkins University, Baltimore

2002-2005
Promotionsstipendium
Studienstiftung des deutschen Volkes

Publikationen

Monografien

Das Format der Literatur. Materielle Textualität zwischen 1740 und 1830. Mit Studien zu Gleim, Lavater, Klopstock, Herder und Goethe sowie Kant, Reinhold und Fichte (Publikation in Vorbereitung).

Linie, Fläche, Raum. Die drei Dimensionen des Buches in der Diskussion der Gegenwart und der Moderne. Göttingen 2016.

Autorschaft und Interpretation. Methodische Grundlagen einer philologischen Hermeneutik, Berlin und New York 2007. Reprint: Berlin und New York 2012.

Textedition

Heinrich von Kleist: Robert Guiskard, Herzog der Normänner, Studienausgabe, Stuttgart 2011.

Sammelbände

Nachlassbewusstsein. Literatur, Archiv, Philologie. 1750–2000. Göttingen 2017 (zus. mit Kai Sina).

Bleiwüste und Bilderflut. Geschichten über das geisteswissenschaftliche Buch. Wiesbaden 2015 [zugleich: Kodex. Jahrbuch der Internationalen Buchwissenschaftlichen Gesellschaft 5 (2015)] (zus. mit Caspar Hirschi).

„Theologisch-polemisch-poetische Sachen“. Gelehrte Polemik im 18. Jahrhundert. Frankfurt am Main 2015 [zugleich: Zeitsprünge: Forschungen zur Frühen Neuzeit 19 (2015) H. 1–4] (zus. mit Kai Bremer).

Theorien, Methoden und Praktiken des Interpretierens, Berlin, München und Boston 2015 (zus. mit Andrea Albrecht, Lutz Danneberg und Olav Krämer).

Ethos und Pathos der Geisteswissenschaften. Konfigurationen der wissenschaftlichen Persona seit 1750, Berlin, München und Boston 2015 (zus. mit Ralf Klausnitzer und Dirk Werle).

Sibylle Lewitscharoff. In: Text und Kritik. Zeitschrift für Literatur 204 (2014).

Poesie der Zeichensetzung: Studien zur Stilistik der Interpunktion, Bern 2012 (zus. mit Alexander Nebrig).

Gelehrte Polemik: Intellektuelle Konfliktverschärfungen um 1700. Frankfurt am Main 2011 [zugleich: Zeitsprünge: Forschungen zur Frühen Neuzeit 15 (2011) H. 2/3] (zus. mit Kai Bremer).

Begriffe, Metaphern und Imaginationen in Philosophie und Wissenschaftsgeschichte, Wiesbaden 2009 (zus. mit Lutz Danneberg und Dirk Werle).

Unsicheres Wissen. Skeptizismus und Wahrscheinlichkeit 1550–1850, Berlin und New York 2009 (zus. mit Markus Wild und Dirk Werle).

Kontroversen in der Literaturtheorie/ Literaturtheorie in der Kontroverse, Bern 2007 (zus. mit Ralf Klausnitzer).

Herausgebergremium

Zeitschrift für Ideengeschichte, Mitglied der Redaktion

Themenhefte

Historische Epistemologie (Forschungsdiskussion). In: Scientia Poetica 20 (2016), S. 137–394 (zus. mit Andrea Albrecht und Dirk Werle).

Geschichte der germanistischen Gegenwartsliteraturwissenschaft. In: Internationales Archiv für die Sozialgeschichte der deutschen Literatur 41 (2016), S. 412–502 (zus. mit Andrea Albrecht und Annika Differding).

Historische Praxeologie: Quellen zur Geschichte philologischer Praxisformen, 1800–2000. In: Zeitschrift für Germanistik 2/2013, S. 221–404 (zus. mit Steffen Martus).

Schöpferischer Wettbewerb? Ästhetische und kommerzielle Konkurrenz in den schönen Wissenschaften. In: Das Achtzehnte Jahrhundert 36 (2012), S. 179–270 (zus. mit York-Gothart Mix).

Aufsätze (Auswahl)

Neuzeitliches Nachlassbewusstsein. Über die Entstehung eines schriftstellerischen, archivarischen und philologischen Interesses an postumen Papieren. In: Kai Sina und Carlos Spoerhase (Hg.): Nachlassbewusstsein. Literatur, Archiv, Philologie. 1750–2000. Göttingen 2017, S. 21–48.

Seminar versus MOOC. In: New Left Review 96 (2015) H. 6, S. 77–82.

Kleine Magazine, große Hoffnungen. In: Merkur: Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken 69 (2015) H. 3, S. 72–79.

Die Gefährdung des geisteswissenschaftlichen Buches. Die USA, Frankreich und Deutschland im Vergleich. In: Merkur: Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken 69 (2015) H. 1, S. 5–18 (zus. mit Caspar Hirschi).

Gegen Denken? Über die Praxis der Philologie. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 89 (2015), S. 637–646.

Das „Laboratorium“ der Philologie? Das philologische Seminar als Raum der Vermittlung von Praxiswissen. In: Andrea Albrecht, Lutz Danneberg, Olav Krämer und Carlos Spoerhase (Hg.): Theorien, Methoden und Praktiken des Interpretierens, Berlin, München und Boston 2015, S. 53–80.

Inhumane Idyllen. Das ästhetische Intervall des Idyllischen in der Lyrik Louise Glücks. In: Nina Birkner und York-Gothart Mix (Hrsg.): Idyllik im Kontext von Antike und Moderne. Traditionen und Transformationen eines europäischen Topos. Berlin und Boston 2015, S. 323–347.

Ethos und Pathos der Geisteswissenschaften. In: Ralf Klausnitzer, Carlos Spoerhase und Dirk Werle (Hg.): Ethos und Pathos der Geisteswissenschaften. Konfigurationen der wissenschaftlichen Persona seit 1750, Berlin, München und Boston 2015, S. 13–38 (zus. mit Ralf Klausnitzer und Dirk Werle).

Literaturwissenschaft und Gegenwartsliteratur. In: Merkur: Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken 68 (2014) H. 1, S. 15–24.

Postume Papiere. Nachlass und Vorlass in der Moderne. In: Merkur: Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken 68 (2014) H. 6, S. 502–511.

„Manuscript für Freunde“: Die materielle Textualität literarischer Netzwerke, 1760–1830. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 88 (2014), S. 172–205.

Das Maß der Potsdamer Garde. Die ästhetische Vorgeschichte des Rankings in der europäischen Literatur- und Kunstkritik des 18. Jahrhunderts. In: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 58 (2014), S. 90–126.

Empfindsame Lyrik im Medium des modernen Manuskriptbuchs. Am Beispiel des Silbernen Buchs von Caroline Flachsland und Johann Gottfried Herder. In: Archiv für Geschichte des Buchwesens 69 (2014), S. 59–75.

Even Homer sometimes nods: Against hermeneutic perfectionism. In: Philosophy and Literature 38 (2014), S. 549–562.

Images and insertions of script: On Johann Caspar Lavater’s representations of handwriting in print. In: Word & Image 30 (2014), S. 431–443.

Die lyrische Apostrophe als triadisches Kommunikationsmodell. Am Beispiel von Klopstocks Ode Von der Fahrt auf der Zürcher-See. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 87 (2013), S. 147–185.

Kommerzielle Bücherzerstörung als ökonomische Praxis und literarisches Motiv. Ein vergleichender Blick auf das vorindustrielle und digitale Zeitalter. In: Kodex. Jahrbuch der Internationalen Buchwissenschaftlichen Gesellschaft 3 (2013), S. 1–23 (zus. mit Caspar Hirschi).

Nachlassbewusstsein. Zur literaturwissenschaftlichen Erforschung seiner Entstehung und Entwicklung. In: Zeitschrift für Germanistik 3/2013, S. 607–623 (zus. mit Kai Sina).

Eine praxeologische Perspektive auf Einführungen. In: Claudius Sittig und Jan Standke (Hg.): Literaturwissenschaftliche Lehrbuchkultur. Zu Geschichte und Gegenwart germanistischer Bildungsmedien, Würzburg 2013, S. 25–39 (zus. mit Steffen Martus).

Romantisches Zimmer mit Aussicht. In: Zeitschrift für Ideengeschichte 3/2012, S. 126–127.

‚Danckbarkeit‘ / ‚Undanckbarkeit‘: Über die Gelehrtenkritik der Brüder Christian Ludwig und Friedrich von Hagedorn. In: Johann Anselm Steiger und Sandra Richter (Hg.): Hamburg. Eine Metropolregion zwischen Früher Neuzeit und Aufklärung, Berlin 2012, S. 303–314.

Für eine Stilistik der Interpunktion. In: Alexander Nebrig und Carlos Spoerhase (Hg.): Poesie der Zeichensetzung: Studien zur Stilistik der Interpunktion, Bern 2012, S. 11–31 (zus. mit Alexander Nebrig).

Die Idee der Universität: Friedrich August Wolf und die Praxis des Seminars. In: Zeitschrift für Ideengeschichte 1/2011, S. 105–117 (zus. mit Mark-Georg Dehrmann).

Über die Grenzen der Geschichtslyrik: Historischer Anachronismus und ästhetische Anachronie in Durs Grünbeins Werk. In: Zeitschrift für Germanistik 2/2011, S. 263–283.

Entproblematisieren: Überlegungen zur Vermittelbarkeit von Forschungswissen. In: Zeitschrift für Germanistik 1/2011, S. 8–24 (zus. mit Michael Kämper-van den Boogaart und Steffen Martus).

Perspektiven der Buchwissenschaft. Ansatzpunkte einer buchhistorisch informierten Literaturwissenschaft. In: Zeitschrift für Germanistik 1/2011, S. 145–152.

Über Helmut Heißenbüttels neoavantgardistische Textpoetik. In: Hans-Edwin Friedrich und Sven Hanuschek (Hg.): Helmut Heißenbüttel und die Neoavantgarde, Frankfurt am Main 2011, S. 59–75.

Wissen in Literatur als Herausforderung einer Pragmatik von Wissenszuschreibungen. In: Tilmann Köppe (Hg.): Literatur und Wissen. Theoretisch-methodische Zugänge, Berlin und New York 2011, S. 29–76 (zus. mit Lutz Danneberg).

Das Ende der Gewissheit. Hans Magnus Enzensberger über die Unberechenbarkeit der Welt. In: Zeitschrift für Ideengeschichte 1/2010, S. 116–118.

A case against skepticism: On Christian August Crusius’ logic of hermeneutical probability. In: History of European Ideas 36 (2010), S. 251–259 (stark überarbeitete englische Version von „Die ‚mittelstrasse‘ zwischen Skeptizismus und Dogmatismus“).

Dichter der ersten Dinge: Poetik und Ethik in Hans Magnus Enzensbergers neuerer Lyrik. In: Text und Kritik. Zeitschrift für Literatur 49 [3. Aufl.] (2010), Themenheft: Hans Magnus Enzensberger, S. 39–57.

Big Humanities. ‚Größe‘ und ‚Großforschung‘ als Kategorien geisteswissenschaftlicher Selbstbeobachtung. In: Geschichte der Germanistik 37/38 (2010), S. 9–27.

Rezeption und Resonanz: Zur Faszinationsgeschichte der Forschungsgruppe Poetik und Hermeneutik. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 35 (2010), S. 122–142.

Dramatisierungen und Entdramatisierungen der Problemgeschichte. In: Archiv für Begriffsgeschichte (Sonderheft: Eine Typologie der Formen der Begriffsgeschichte), Hamburg 2010, S. 107–123.

Die ‚Dunkelheit‘ der Dichtung als Herausforderung der Philologie. In: Christian Scholl, Sandra Richter und Oliver Huck (Hg.): Konzert und Konkurrenz. Die Künste und ihre Wissenschaften im 19. Jahrhundert, Göttingen 2010, S. 133–155.

Konjektur, Divination &c.: Einige Fragen und Probleme. In: Kai Bremer, Anne Bohnenkamp und Uwe Wirth (Hg.): Konjektur und Krux, Göttingen 2010, S. 107–115.

Strukturalismus und Hermeneutik: Über einige Schwierigkeiten strukturaler Verfahren im Spannungsfeld von Textanalyse und Interpretation. In: Hans-Harald Müller, Andreas Gardt und Marcel Lepper (Hg.): Strukturalismus in Deutschland Literatur- und Sprachwissenschaft 1910–1975, Göttingen 2010, S. 13–38.

„Der höhere Panegyrikus“: Erich Schmidts epideiktische Germanistik (1909/1910). In: Zeitschrift für Germanistik 1/2010, S. 156–168.

Reading the late-romantic circulating library. Authorship and the anxiety of anonymity in E.T.A. Hoffmanns late work. In: Romanticism and Victorianism on the Net (Special Issue: Romantic Cultures of Print. Hg. von Jonathan Sachs und Andrew Piper) 57–58 (2010), (stark überarbeitete englische Version von „Die spätromantische Lese-Szene“).

„Das meiste ist wilde gottlose Satyre“. Der Skandal um Goethes und Schillers Xenien als Herausforderung der Gattungstheorie. In: Hans-Edwin Friedrich (Hg.): Literaturskandale, Frankfurt am Main 2009, S. 45–67.

Die „mittelstrasse“ zwischen Skeptizismus und Dogmatismus. Konzeptionen hermeneutischer Wahrscheinlichkeit um 1750. In: Carlos Spoerhase, Markus Wild und Dirk Werle (Hg.): Unsicheres Wissen. Skeptizismus und Wahrscheinlichkeit 1550–1850, Berlin und New York 2009, S. 269–300.

Prosodien des Wissens: Über den gelehrten Ton, 1794-1797. In: Lutz Danneberg, Carlos Spoerhase und Dirk Werle (Hg.): Begriffe, Metaphern und Imaginationen in Philosophie und Wissenschaftsgeschichte, Wiesbaden 2009, S. 39–80.

Die spätromantische Lese-Szene: Das Leihbibliotheksbuch als ‚Technologie‘ der Anonymisierung in E.T.A. Hoffmanns Des Vetters Eckfenster. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 83 (2009), S. 577–596.

Praxeologie der Literaturwissenschaft. In: Geschichte der Germanistik 35/36 (2009), S. 89–96 (zus. mit Steffen Martus). Übersetzung: Az irodalomtudomány gyakorlattana. In: Filológiai Közlöny 61 (2015) H. 2, S. 140–148.

Was ist kein Problem? In: Scientia Poetica 13 (2009), S. 318–328.

Ausweitung der kritischen Kampfzone: Was die Geschichte der aufklärerischen Rezensionskultur die aktuelle Reflexion über Literaturkritik lehren könnte. In: Zeitschrift für Germanistik 1/2009, S. 171–178.

Eine „Königliche Hoheit“: Über das Wertniveau ‚Thomas Mann‘. In: Stefan Börnchen und Claudia Liebrand (Hg.): Apokrypher Avantgardismus. Thomas Mann und die Klassische Moderne, München 2008, S. 139–159.

Historical Fallacies of Historians. In: Aviezer Tucker (Hg.): A Companion to the Philosophies of History and Historiography, Oxford 2008, S. 274–284 (zus. mit Colin G. King).

Philologie als Verteidigung des Schwierigen. In: Geschichte der Germanistik 33/34 (2008), S. 23–24.

Zur prosodischen Dimension einer moralischen Ökonomie des Wissens. In: Ulrich Johannes Schneider (Hg.): Kulturen des Wissens im 18. Jahrhundert, Berlin und New York 2008, S. 289–296.

Neuroscience and the Study of Literature: Some Thoughts on the Possibility of Transferring Knowledge. In: Journal of Literary Theory 2 (2008), S. 363–374 (zus. mit Kilian Koepsell).

Presentism and Precursorship in Intellectual History. In: Culture, Theory and Critique 49 (2008), S. 49–72.

Was ist ein Werk? Über philologische Werkfunktionen. In: Scientia Poetica 11 (2007), S. 276–344.

Hypothetischer Intentionalismus. Rekonstruktion und Kritik. In: Journal of Literary Theory 1 (2007), S. 80–109.

Kontroversen: Zur Formenlehre eines epistemischen Genres. In: Ralf Klausnitzer und Carlos Spoerhase (Hg.): Kontroversen der Literaturtheorie/ Literaturtheorie in der Kontroverse, Bern 2007, S. 49–92.

Wissenschaftsgeschichte als Konfliktgeschichte: Am Beispiel von Kontroversen in der Literaturtheorie. In: Geschichte der Germanistik 29/30 (2006), S. 17–24. Übersetzung: История науки как история конфликтов. In: Новое литературное обозрение 96 (2009) H. 2, S. 9–16.

Über die Gleichgültigkeit der Gegenwart: Das Verfügbarkeitsprinzip in der Methodologie der Wissenschaftsgeschichte. In: Lutz Danneberg, Ralf Klausnitzer und Wolfgang Höppner (Hg.): Stil, Schule, Disziplin. Analyse und Erprobung von Konzepten wissenschaftsgeschichtlicher Rekonstruktion, Frankfurt am Main 2005, S. 87–108.

‚Mere reading‘: Über das Versprechen eines ‚posthermeneutischen‘ Verstehens. In: Marcel Lepper, Steffen Siegel und Sophie Wennerscheid (Hg.): Jenseits des Poststrukturalismus? Eine Sondierung, Frankfurt am Main 2005, S. 15–36.

‚Harte Kriege‘: Johann Gottlieb Fichtes ‚Theorie‘ der Polemik. In: Dialektik. Zeitschrift für Kulturphilosophie 2005/2, S. 71–92.

Handbuchbeiträge und Lexikonartikel u.a. in:

Handbuch Gattungstheorie, hg. von Rüdiger Zymner
Historisches Wörterbuch der Rhetorik, hg. von Gerd Ueding
Killy Literaturlexikon, hg. von Wilhelm Kühlmann u.a.
Kindlers Literatur Lexikon, hg. von Heinz Ludwig Arnold
Lexikon der Bibelhermeneutik, hg. von Oda Wischmeyer
Lexikon der offenen Fragen, hg. von Jürgen Kaube u.a.
Lexikon Literaturwissenschaft, hg. von Gerhard Lauer
L’interprétation. Un dictionnaire philosophique, hg. von Christian Berner u.a.
Metzler Lexikon Literatur, hg. von Dieter Burdorf u.a.
Textkünste/ Les arts du texte, hg. von Ulrich Johannes Schneider

Rezensionen und Tagungsberichte u.a. in:

Arbitrium
Germanistik
Geschichte der Germanistik
IASLonline
JLTonline
Zeitschrift für Germanistik
Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft

Zeitungsartikel u.a. in:

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Neue Zürcher Zeitung
Süddeutsche Zeitung

Forschung

Forschungsinteressen

Literaturgeschichte vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Materiale Textkultur und Mediensozialgeschichte der Literatur
Literaturtheorie und Methodologie der Literaturwissenschaft
Rhetorische Formen und Verfahren in der Wissensgeschichte
Wissenschaftsgeschichte der historischen Textwissenschaften

Forschungsprojekte

Theorie und Geschichte materieller Textualität
Migration von literarischen Formaten und Formen
Theorie des literarischen Textumfangs (VolkswagenStiftung)
Praxeologie der Literaturwissenschaft (zus. mit Steffen Martus)
Nachlassbewusstsein (zus. mit Kai Sina)

Forschungskooperationen

Arbeitskreis Materialität der Literatur, Berlin
Arbeitsstelle für Theorie der Literatur, Göttingen
Arbeitsstelle für die Erforschung der Geschichte der Germanistik, Marbach
Forschungsstelle Historische Epistemologie und Hermeneutik, Stuttgart
Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel