Stephan Pelgen

Kontakt

E-Mail: pelgen@mail.uni-mainz.de
Büro: Hegelstraße 59, Zi 05-208 (dort auch die Sprechstunden)
Tel.: 06131/39-38435
Sprechstunde im WS 2016/17: Montag 12.30-13.30 Uhr (nicht aber am 5. Dez. 2016)

Themen der Lehre

Buchhistorische Seminare
Quellenarbeit (Leseübungen, Latein etc.)
Mainzer Buch- und Kulturgeschichte

Forschungsschwerpunkte

Geschichte der Aufklärung in Mainz und Kurmainz
Germania sacra
Buchhandels- und Gelehrtengeschichte des 18. Jahrhunderts
historische Sondervertriebsformen für Bücher/Druckmedien
Schnittmengen von Buchhistorie und Altertumsforschung
Editionsgeschichtliche Analysen

Adelsforschung

Frühneuzeitliche Adelsporträts

Aktuelle Informationen

 

  • (Sept. 2016) Drucklegung eines 142seitigen Buches über eine besondere Reisebeschreibung des Jahres 1770 (als Manuskript gedruckt) u1
  • Drucklegung einer über 200seitigen Ausarbeitung zum gräflich-osteinschen Zierwald über Rüdesheim am Rhein
  • August 2012 DFG-Bewilligung für die Projekt-Fortführung (bis Ende Sept. 2013 gefördert)
  • DIGITAL CAMERAAugust 2010 Start des DFG-Projekts: Pränumerationen und Briefwechsel als Prinzipien wissenschaftlichen Publizierens im 18. Jh. (am Beispiel von Stephan Alexander Würdtwein) Über die kollegiale Anzeige und Mitteilung von Autographen/Briefen Würdtweins (Aktiv- und Passivkorrespondenz) in Bibliotheken, Archiven, Privatbesitz und auf dem Antiquariatsmarkt würde ich mich stets sehr freuen!
  • Auszeichnung mit dem „Pater Fuchs-Preis“ des Landesarchäologen Dr. G. Rupprecht (am 13. November 2009 in Mainz verliehen), für „außerordentliche Leistungen in der Erschließung des archäologisch-historischen Erbes von Mainz“
  • Am 5. November 2009 öffentliche Vorstellung der Dissertation: P. Joseph Fuchs O.S.B. professus Seligenstadiensis (1732-1782). Ein Mainzer Gelehrter und die Editionsgeschichte seiner archäologischen und klosterpolitischen Schriften (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mainz; 37)DIGITAL CAMERA
  • Im September 2009 konnte die Tagungspublikation zur Interdisziplinären (vom Forschungsfonds der Universität Mainz geförderten) Tagung vom 20./21. Febr. 2009 vorgelegt werden: Pränumerationen im 18. Jahrhundert als Geschäftsprinzip und Marktalternative (erschienen im Verlag Franz Philipp Rutzen)
  • (Mit-)Vorbereitung der Tagungsakten Medienkontrolle und Mediennutzung in geistlichen Gebieten im 17. und 18. Jahrhundert im europäischen Vergleich des Interdisziplinären Arbeitskreises Kurmainz und der Erzkanzler des Reiches (Mainzer Tagung vom 15.–17. Okt. 2009)

Vita

  • geb. 1966 in Mainz, in Nierstein zuhause, röm.-kath., verheiratet, eine Tochter
  • Studium in Mainz, Thessaloniki (3 Sem.) und Krakau (1 Sem.) in den Fächern Latein, Alt- und Neugriechisch, Alte Geschichte, Pädagogik und Buchwissenschaft
  • 1995: Magister-Abschluß in Buchwissenschaft in Mainz; Thema der Arbeit: Zur Archäologie der Buchdruckletter
  • 1995–2001: Geschäftsleitungsassistent im Verlag Philipp von Zabern, Mainz
  • seit Sommersemester 2001 (ununterbrochen bis heute) wiss. Angestellter beim Institut für Buchwissenschaft
  • 2007: Promotion in Buchwissenschaft in Mainz; Thema der Dissertation: P. Joseph Fuchs O.S.B. professus Seligenstadiensis (1732-1782). Ein Mainzer Gelehrter und die Editionsgeschichte seiner archäologischen und klosterpolitischen Schriften
  • 2008-2009: vom Forschungsfond der Univ. Mainz gefördertes Projekt: Pränumerationen im 18. Jahrhundert als Geschäftsprinzip und Marktalternative
  • 2010-2013: DFG-Projekt: Pränumerationen und Briefwechsel als Prinzipien wissenschaftlichen Publizierens im 18. Jh. (am Beispiel von Stephan Alexander Würdtwein)

Publikationen (in Auswahl)

  • Ein auf Seide gedrucktes Kupferstich-Porträt des Eberbacher Abtes Adolph II. Werner von 1758. In: Rheingau-Forum. 25. Jg. 2/2016, S. 6-14.
  • „Lieber guter Lehne …“ (Teil 5). Krankheits- & Freundschaftsbriefe an Georg von Wedekind. In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 110/111. Mainz. 2016, S. 271–280.
  • Urkunde zu Gutenbergs Nachlaß im Staatsarchiv Würzburg aufgetaucht. In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 110/111. Mainz. 2016, S. 301–302.
  • Die Familien von Spiering und von Stingelheim auf großer Fahrt von der Oberpfalz bis zum Ärmelkanal. Das Reisetagebuch des Joseph von Düring aus dem Herbst 1770 als Zeugnis einer adeligen Familien-Tour. Nierstein (Selbstverlag) 2016.
  • Stephan Alexander Würdtwein, St. Emmeram und die Formen wissenschaftlichen Publizierens im 18. Jahrhundert. In: Netzwerke gelehrter Mönche. St. Emmeram im Zeitalter der Aufklärung (Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte; Beiheft 44). Hrsg. von Bernhard Löffler & Maria Rottler. München. 2015, S. 181-200.
  • Die Arbeiten des oberschwäbischen Malers Johann Georg Sauter auf dem Niederwald im Jahre 1818 und die Unterhaltung des osteinschen Parks im Besitz der Familie Waldbott von Bassenheim. In: Mainzer Zeitschrift, Jg. 109. Mainz. 2014, S. 25-56.
  • Katalogtexte „Kloster Dalheim bei Mainz, von Norden“ (N° 71/72) und Texte zu den Kesselstatt-Bibliotheken und -Büchern (N° 89-93) in: Franz von Kesselstatt (1753-1841). Mainzer Domherr, Diplomat und Dilettant in bewegter Zeit. Hrgs. von G. Kölsch (Ausstellungskatalog, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz). Mainz. 2014, S. 184-185 und 208-211.
  • General Wilhelm Graf von Ostein und seine Intrige gegen den Großhofmeister Friedrich Graf von Stadion am Hof des Mainzer Kurfürsten Johann Friedrich Karl 1747/48. In: Mainzer Zeitschrift, Jg. 108. Mainz. 2013, S. 153-167.
  • „Dedikacné pirátstvo“ ako specifický fenomén v dejinách knihy. In: Studia Bibliographica Posoniensia 2012. Bratislava 2012, S. 132-144.
  • Stephan Alexander Würdtwein (1722-1796) in der Mainzer Martinus-Bibliothek. In: Bibliotheca S. Martini Moguntina. Alte Bücher – Neue Funde. Hrsg. von Helmut Hinkel. Mainz/Würzburg 2012, S. 279-310.
  • Der Zierwald des Grafen Karl Maximilian von Ostein. Geschichte, Bewirtschaftung und Ausbau des Niederwalds bei Rüdesheim am Rhein in den Jahren 1764-1809. Nierstein (Selbstverlag) 2012/2013.
  • „Widmungs-Piraterie“ als exemplarspezifisches Phänomen der Buchhistorie. Eine nur auf den ersten Blick dem Fürstprimas von Ungarn und Erzbischof von Esztergom József Batthyány 1776 zugeeignete „Historia Maguntiacensis“ des kurfürstlich-mainzischen Hofantiquarius P. Joseph Fuchs. In: Verlagsgeschichtsschreibung. Modelle und Archivfunde (Festschrift für Stephan Füssel zum 60. Geb.; hrsg. von Corinna Norrick und Ute Schneider). Wiesbaden 2012, S. 147-167.
  • Römische Münzfunde des 18. Jahrhunderts aus Frei-Laubersheim und Mettenheim. In: Berichte zur Archäologie in Rheinhessen und Umgebung. Bd. 4. Mainz 2011, S. 65-73.
  • Die Waffenkammer des Grafen von Stadion (zus. mit Elmar Heinz). In: RWM Depesche. Recherchen zu Waffentechnik und Militärgeschichte. N° 5. Eltville. 2011, S. 326-329.
  • Patronage und Loyalität – Stephan Alexander Würdtwein und die Grafen von Ostein. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der gräflich-osteinschen Familienbibliothek. In: Mainzer Zeitschrift, Jg. 106/107. Mainz. 2011/12, S. 53-130.
  • Inventar des gräflich-stadionschen Schlosses Warthausen aus dem Jahr 1788. In: Ulm & Oberschwaben. Bd. 57. Ulm. 2011, S. 314-354.
  • Das Testament des kurfürstlich-mainzischen Großhofmeisters Friedrich Graf von Stadion. In: Mainzer Zeitschrift, Jg. 106/107. Mainz. 2011/12, S. 29-51.
  • Pasquille im Mainz der frühen Erthal-Regierung. In: Mainzer Zeitschrift, Jg. 106/107. Mainz. 2011/12, S. 351-372.
  • Joseph Martin Kraus als Gründer einer studentischen Ordensloge an der Universität Mainz im Sommer 1773. Neufund eines fünfzehnseitigen Autographs aus Kraus‘ Jugendzeit. In: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte 85. Mainz 2011, S. 14-36.
  • Biographische Skizze des Italienreisenden Friedrich Lehne. In: „Friedrich Lehne und die Romantische Seereise von Genua nach Neapel. Kommentierte Neuauflage mit Illustrationen von Mario Derra“, hrsg. vom Magistrat der Schöfferstadt Gernsheim. 2011, S. 149-168.
  • Inszenierte Öffentlichkeit und Flugschriften-Streit am Beispiel der Kurmainzer Klosterverordnung vom 30. Juli 1771. In: Kontrolle und Nutzung. Medien in geistlichen Gebieten 1680-1800 (Mainzer Studien zur Neueren Geschichte; 28). Ffm.: P. Lang 2011, S. 15-31.
  • Das Apostolische Bücherkommissariat unter Franz Xaver Anton von Scheben (1766-1779). In: Inquisition und Buchzensur im Zeitalter der Aufklärung (Römische Inquisition und Indexkongregation; 16. Hrs. von Hubert Wolf). Paderborn 2011, S. 245-262.
  • Aus der Geschichte der Gemeinde und Kirche Mariä Opferung in Sörgenloch. „In der hiesigen Gegend wirklich unter allen die schönste …“. Sörgenloch. 2010.
  • Neue Quellen zu Johann Adam Ignaz Hutter (1768-1794) sowie zur „Löhrischen Daktyliothek“. In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 105. Mainz. 2010, S. 227-238.
  • Ein Geheimdossier des Großhofmeisters Friedrich Graf von Stadion über den Zustand des Mainzer Domkapitels zu Jahresbeginn 1753. In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 105. Mainz. 2010, S. 169-178.
  • Ein Neufund zu Burkhard Zamels und der Grabplatte für Christoph Rudolph von Stadion im Mainzer Dom. In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 105. Mainz. 2010, S. 223-225.
  • Wiederaufgefundenes Empfehlungsschreiben des Fürsten Kaunitz vom 13. Dezember 1790 für Joseph Haydns erste Reise nach London. In: Haydn-Studien. Bd. X Heft 1. München. 2010, S. 71-73.
  • P. Joseph Fuchs O.S.B. professus Seligenstadiensis (1732-1782). Ein Mainzer Gelehrter und die Editionsgeschichte seiner archäologischen und klosterpolitischen Schriften. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mainz; 37) Mainz. 2009 (= Diss. Mainz 2007).
  • (Hrsg.): Pränumerationen im 18. Jahrhundert als Geschäftsprinzip und Marktalternative. Akten der interdisziplinären Arbeitstagung vom 20./21. Februar 2009 in Mainz. Ruhpolding. 2009.
  • Ein unbekanntes Manuskript aus dem Jahre 1747 über römische Inschriftenfunde aus Mainz. In: Mainzer Archäologische Zeitschrift. Bd. 8. Mainz. 2009, S. 111-127.
  • Zur Archäologie der Buchdruckletter. (Mainzer Archäologische Schriften). Mainz (in Vorbereitung; = M.A.-Arbeit von 1995).
  • Huldigungsschriften aus der Privatbibliothek von Johann Friedrich Karl von Ostein (1743–1763) in der Schloßbibliothek von Dačice (Mähren). In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 104. Mainz. 2009, S. 23-47.
  • Johann Friedrich Karl von Ostein und die Baufortschritte am Kurfürstlichen Schloß in Mainz. In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 104. Mainz. 2009, S. 49-54.
  • Der Braubacher Arzt Karl Philipp Brückmann (1741–1814) als Sammler römischer Limes-Altertümer. In: Nassauische Annalen. Jg. 120. Wiesbaden. 2009, S. 271-277.
  • zahlreiche Aufsätze zur Geschichte der Pfarrei St. Kilian in Nierstein in der Pfarrzeitung der Pfarrgruppe Oppenheim (2008-2011).
  • Bücherlotterien des 18. Jahrhunderts. Hrsg. zus. mit Marcella Blum & Christiane Lawall. Roßdorf: Fröhlich. 2008.
  • Theoretisch-praktische Anfangsgründe der Geschützkunst von Casimir Wilhelm Fuchs (Gotha 1790). Teilfaksimile (mit ausführlicher wiss. Einleitung), hrsg. von Gerd Rupprecht. Mainz. 2008.
  • Nachträge zum Pränumerationsvertrieb des Hansselmannschen Spätwerkes und zum Schwäbisch Haller Drucker Messerer. In: Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte. Bd. 16. Wiesbaden: Harrassowitz. 2008, S. 191–194.
  • Zur Innenausstattung des Mainzer Schlosses. Edition eines Inventars der kurfürstlichen Hofmöbel aus dem Jahr 1780. In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 103. Mainz. 2008, S. 261–275.
  • Ein unbekanntes Denkmal für Johann Philipp von Schönborn, Erzbischof von Mainz, in den kurfürstlichen Landschaftsgärten bei Aschaffenburg aus dem Jahr 1789. In: Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg. Bd. 9 Heft 2. Aschaffenburg. 2008, S. 99–111.
  • Zur Ausstattung von St. Gangolph in Mainz. Edition eines Inventars der Kurfürstlichen Hofkapelle aus dem Jahr 1776. In: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte. Jg. 60. Mainz. 2008, S. 313–330.
  • Friedrich Lehne (1771–1836). In: Rabanus-Maurus-Gymnasium Mainz. Die Geschichte der Schule. Hrsg. von F. Scherf, M. Hensel-Grobe, F. Dumont. Mainz. 2007, S. 525–526.
  • Johann Adam Ignaz Hutter (1768–1794). Ein jung verstorbener Mainzer Historiker (mit einem Exkurs zu der Daktyliothek des kurfürstlich-mainzischen Regierungskanzlisten Johann Franz Löhr). In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 102. Mainz. 2007, S. 113–140.
  • Das Vatikanische Geheimarchiv als Quellenfundus für Buchhistoriker. In: Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte. Bd. 15. Wiesbaden: Harrassowitz. 2006, S. 423–429.
  • Von einem Drucker, der auch Verleger sein wollte und als „Buchhändler“ ins Straucheln geriet. Eine Fallstudie zu den konkreten Schwierigkeiten des Pränumerations-Vertriebs in den 1770er Jahren am beispiel des Schwäbisch Haller Druckers Johann Christoph Messerer (1734–1801). In: Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte. Bd. 15. Wiesbaden: Harrassowitz. 2006, S. 87–155.
  • „Lieber guter Lehne …“ (Teil 4). Korrespondenz-Neufunde zur Biographie von Friedrich Lehne (1771–1836). In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 101. Mainz. 2006, S. 119–136.
  • Einblicke in die (zünftige) Geschichte des Mainzer Buchbinder-Handwerks. Hrsg. zus. mit Jana Hatáková. Roßdorf: Fröhlich. 2006.
  • Friedrich Lehne als Leiter der Mainzer Stadtbibliothek. In: 200 Jahre Stadtbibliothek Mainz. Hrsg. von Annelen Ottermann und Stephan Fliedner. Wiesbaden: Harrassowitz. 2005, S. 67–72.
  • Fuchs und Heinse bei „Rippchen“. In: 200 Jahre Stadtbibliothek Mainz. Hrsg. von Annelen Ottermann und Stephan Fliedner. Wiesbaden: Harrassowitz. 2005, S. 297–299.
  • „Lieber guter Lehne …“ (Teil 3). Die Ehrenpromotion Friedrich Lehnes durch die Universität Giessen im Jahre 1821. In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 100. Mainz. 2005, S. 157–164.
  • Ein literarisches Versteckspiel zur Unterstützung der Kurmainzer Klosterverordnung vom 30. Juli 1771. In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 99. Mainz. 2004, S. 155–163.
  • Aquädukt-Ansichten. Aus der Denkmalgeschichte der Wasserversorgung für das römische Mainz. (Archäologische Ortsbetrachtungen; 5) Mainz. 2004.
  • Denkmal-Gedanken und Appell aus der Geschichte. Römisches Mainz. In: Typisch Mainz. Hrsg. von Jens Beutel. Mainz. 2003, S. 50–57.
  • Vom „elenden Steinklumpen“ zum Denkmal. Aus der Geschichte der Mainzer Römerruinen. (Archäologische Ortsbetrachtungen; 3) Mainz. 2003.
  • Das „römische Mainz“ der Zeit Wilhelm Heinses. Aspekte einer Moguntia antiquaria des späten Kurstaates. In: Wilhelm Heinse und seine Bibliotheken. Mainz. 2003, S. 69–77.
  • Das Mainzer Buchwesen der Spätaufklärung. In: Wilhelm Heinse – Feuerkopf und Büchermensch. (Lebendiges Rheinland-Pfalz. Heft 1–2. Jg. 40) Mainz. 2003, S. 26–31.
  • „Lieber guter Lehne ..“ (Teil 2). Weitere Briefe als Quellen zur Biographie von Friedrich Lehne (1771–1836). In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 98. Mainz. 2003, S. 59–71.
  • verschiedene Lemmata im „Lexikon des gesamten Buchwesens“ (LGB²) ab Lieferung 46 (2002). Stuttgart: Hiersemann.
  • einige Lemmata in: Hiller/Füssel: Wörterbuch des Buches. Frankfurt/M.: Klostermann. 2002 (6. Aufl.) und 2006 (7. Aufl.).
  • Zurückgeblickt! 200 Jahre Verlag Philipp von Zabern in Mainz 1802–2002. Hefte 1–5. Mainz: Zabern. 2002/03 (Herausgeberschaft der ganzen Reihe).
  • Stationen auf Zaberns Zeitreise. (= Zurückgeblickt! Heft 2). Mainz. 2002.
  • Unser „erster Spatenstich“. Philipp von Zabern und die Archäologie. Der unbekannte Beginn einer weltbekannten Erfolgsgeschichte. (= Zurückgeblickt! Heft 1). Mainz. 2002.
  • Aus der gelehrten Korrespondenz des Johann Friedrich Conrad Retter (1701–1771), Pfarrers zu Höchst i. Odw. In: „Gelurt“ – Odenwälder Jahrbuch für Kultur und Geschichte. 2002, S. 82–86.
  • „Lieber guter Lehne …“ – Zehn Briefe als Quellen zur Biographie von Friedrich Lehne (1771–1836). In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 96/97. Mainz. 2002, S. 249–270.
  • Die Drucker und die Editionsgeschichte der Mainzer Lull-Ausgabe (1721–1742). In: Beati Raymundi Lulli doctoris illuminati et martyris opera. Hrsg. von I. Salzinger (Bde. 1–3) und F. Ph. Wolff (Bde. 4–6, 9–10). Mainz: Häffner. 1721–1742. Faksimile-Edition: Turnhout: Brepols (Publikations-Vertröstung des Verlags seit 2001).
  • „Als wenn wir Mainzer Leute aus einem unbekannten Lande wären …“. Wie sind die Mainzer früher mit ihrer römischen Vergangenheit umgegangen? Denkmal-Gedanken und Appell aus der Geschichte. In: Streifzüge durch das sichtbare römische Mainz. Eine Schrift der „Initiative Römisches Mainz“ zum Tag des offenen Denkmals 2001. Mainz. 2001, S. 4–6.
  • Zur Archäologie der Buchdruckletter. – Neue Funde zur Schriftgußgeschichte von (Kur-)Mainz. In: Gutenberg-Jahrbuch. Mainz. 1996, S. 182–208.
  • Joseph Andreas Emele (1796–1847). In: Mainzer Zeitschrift. Jg. 89. Mainz. 1994, S. 167–172.
  • Stichwort Autotypie. Frequenzmoduliertes Rastern bei Philipp von Zabern in Mainz. In: Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel. 11. Nov. 1994.
  • Das Verhältnis der Augsburger Nachdrucke zur Nürnberger Schedel-Chronik. In: Pirckheimer-Jahrbuch. Bd. 9. 1994, S. 111–132.
  • zahlreiche stadt- und landesgeschichtliche Aufsätze in: „Mainz. Vierteljahreshefte für Kultur, Politik, Wirtschaft, Geschichte“ von 1993 bis 1997 (über Philhellenismus in Mainz, Schedelsche Weltchronik, Hildesheimer Ottonen-Ausstellung, jüdisches Ghetto im barocken Mainz, Rutzen-Stiftung, Frühmittelalterfunde, Artillerieprofessor in k.k. Diensten in Mainz, Pater Fuchs, Buchdruckletternfund etc.)
  • ca. 100 Buchbesprechungen und Rezensionen für den SWR (Rundfunk) in den Jahren 1989 bis 1994 (für Sendungen „Literatur regional“ und „Kultur regional“)
  • Kulturreportagen und live-Interviews für den WDR (Rundfunk) 1994/95
  • mehrere z. T. ganzseitige Zeitungsreportagen und Artikel seit Beginn der 1990er Jahre (Die Welt, Rheinpfalz, Graberg & Görg, Mainzer Rhein-Zeitung, Antike Welt, polnische Studentenzeitungen etc.)

Vorträge (in Auswahl)

  • 2001, 17. Sept. (Luxemburg, MBA-Klasse der Univ. St. Gallen): Gutenberg and the advent of printing in Western culture.
  • 2001, 12. Nov. (Mainz, Studientagung des Erbacher Hofes zu Raimundus Lullus): Die Mainzer Lull-Ausgabe und das Mainzer Verlagswesen im 18. Jh.
  • 2002, 7. und 8. Sept. (Mainz, „Universität am Marktplatz“): Der Mainzer Zeitungsredakteur, Gutenberg-Forscher und Stadtbibliothekar Friedrich Lehne (1771-1836).
  • 2002, 16. Nov. (SWR-Fernsehen, „Landesart“, Interview): Die Mainzer Zeitung im Vormärz.
  • 2003, 15. Mai (wiss. Kolloquium des Landesamts für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz „Römische Ruinen – Konservierung und Präsentation“): Vom „elenden Steinklumpen“ zum Denkmal. Aus der Geschichte der Mainzer Römerruinen.
  • 2003, 19. Nov. (Mainz, Stadtbibliothek): Vom „elenden Steinklumpen“ zum Denkmal. Aus der Geschichte der Mainzer Römerruinen.
  • 2007, 27. Sept. (Mainz, Stadtbibliothek): Leben und Werk des Mainzer Hofarchäologen P. Joseph Fuchs (1732-1782).
  • 2007, 27. Okt. (Mainz, Hauptfriedhof, am Grab von F. Lehne vor einer Abordnung aus Gernsheim): Auf den Spuren berühmter Gernsheimer in Mainz.
  • 2008, 21. Jan. (Initiative Röm. Mainz): Der erste Mainzer Archäologe Pater Joseph Fuchs.
  • 2008, 28. Febr. (Mainz, Stadtbibliothek): Fuchs und Heinse bei Rippchen.
  • 2008, 17. Nov. (Mainz, Priesterseminar, Festvortrag z. 65. Geb. von Dr. H. Hinkel): Johann Friedrich Schiller in Mainz. Eine bemerkenswerte Bücher-Biographie.
  • 2009, 20. Febr. (Mainz, Tagung „Pränumerationen im 18. Jh. als Geschäftsprinzip und Marktalternative“): Das Pränumerationswesen des 18. Jahrhunderts – Problemaufriß und Appell zur Neubewertung.
  • 2009, 17. April (Gernsheim, Altes E-Werk): Friedrich Lehne und die „Romantische Seereise von Genua nach Neapel“.
  • 2009, 15. Okt. (Mainz, Tagung „Medienkontrolle und Mediennutzung in geistlichen Gebieten im 17. und 18. Jh. im europäischen Vergleich“): Inszenierte Öffentlichkeit und Flugschriften-Streit am Beispiel der Kurmainzer Klosterverordnung von 1771.
  • 2009, 12. Nov. (Mainz, Stadtbibliothek): Johann Friedrich Schiller in Mainz. Eine bemerkenswerte Bücher-Biographie.
  • 2009, 3. Dez. (Münster, Tagung „Inquisitionen und Buchzensur im Zeitalter der Aufklärung“): Das Apostolische Bücherkommissariat unter Franz Xaver Anton von Scheben (1766-1779).
  • 2010, 1. März (Mainz, Altertumsverein): „Der Spiegel“ – Eine ganz besondere Mainzer Zeitschrift für Kunst und Literatur der Jahre 1823-1824.
  • 2010, 21. Okt. (Berlin, Staatsbibl.): Kurzpräsentation des DFG-Projekts über St. A. Würdtwein im Rahmen des Workshops „Digitale Briefeditionen“.
  • 2011, 7. Febr. (Mainz, Altertumsverein): Von „Kummer“ und „Kerschel“ – Müllabfuhr und Straßenreinigung im barocken Mainz.
  • 2011, 9. April (Gernsheim): Biographische Skizze des Italienreisenden Friedrich Lehne.
  • 2011, 19. Nov. (Buchen, Joseph Martin Kraus-Gesellschaft): Präsentation eines 15seitigen Autographen-Neufunds (Kraus als Gründer einer studentischen Loge 1773 in Mainz).
  • 2012, 20. Januar (Mainz, VHS): Pater Joseph Fuchs – gelehrter Benediktiner in der Mainzer Reformaufklärung.
  • 2012, 22. März (Halle, Tagung „Der Verlagsstandort Halle und seine buchhändlerische Vernetzung im Europa des 18. Jhs.“): Wenn die Ausnahme zur Regel wird: Das Gebauersche Geschäftsmodell der Pränumeration in der Praxis.
  • 2012, 26. April (Aschaffenburg, Geschichts- und Kunstverein): P. Joseph Fuchs OSB (1732-1782) – ein Mainzer Gelehrter und die Editionsgeschichte seiner Schriften.
  • 2012, 22. September (Regensburg, Tagung „Netzwerke gelehrter Mönche. St. Emmeram im Zeitalter der Aufklärung“): Stephan Alexander Würdtwein, St. Emmeram und die Formen wissenschaftlichen Publizierens im 18. Jahrhundert.
  • 2012, 23. November (Mainz, VHS): Von Kummer und Kerschel – Müllabfuhr und Straßenreinigung im barocken Mainz.
  • 2013, 13. Nov. (Mainz, Geschichtsverein Hechtsheim): Von Kummer und Kerschel – Müllabfuhr und Straßenreinigung im barocken Mainz.
  • 2013, 22. Nov. (Mainz, VHS): „Der Spiegel“ – Eine ganz besondere Mainzer Zeitschrift für Kunst und Literatur der Jahre 1823-1824.
  • 2014, 15. Oktober (Mainz, Dom- und Diözesanmuseum): Von Kummer und Kerschel – Müllabfuhr und Straßenreinigung im barocken Mainz.
  • 2014, 21. Oktober (Mainz, Martinus-Bibliothek): Die Mainzer Lull-Ausgabe im Mainzer Verlagswesen des 18. Jahrhunderts.
  • 2014, 25. Oktober (Mainz; 41. Tag der Landesgeschichte): Kurmainzer Adelsporträts. Bilder als landesgeschichtliche Quellen.
  • 2015, 25. Februar (Nieder-Olm, Rathaus): Nieder-Olm in den 1730er Jahren. Eine kartographische Entdeckung.
  • 2015, 29. Mai (Nierstein, Rathaus): Die Freiherren Knebel von Katzenelnbogen und ihr freiadeliges Hofgut in Nierstein. Eine Geschichte um den Wein und den Niersteiner Marktplatz.
  • 2016, 21. Oktober (Basel, Tagung „Sturm und Drang revisited: Haydn, Kraus und andere“): Jugendliches Ungestüm. Joseph Martin Kraus in der kurfürstlichen Residenzstadt Mainz 1773.

Sonstiges

Preise und Auszeichnungen

  • 1995: Gutenberg-Stipendium der Stadt Mainz (für die M.A.-Arbeit)
  • 2004: Lehrpreis des Senats der Universität Mainz
  • 2007: Gutenberg-Stipendium der Stadt Mainz (für die Dissertation)
  • 2009: Pater Fuchs-Preis

Ehrenamtliches Engagement

  • Stellvertretender Vorsitzender des Mainzer Altertumsvereins (seit 2007), Mitglied des Redaktionsausschusses für die „Mainzer Zeitschrift“
  • Mitglied des Denkmalpflege-Fachbeirats der Hessischen Schlösser- und Gärtenverwaltung für das Parkpflegewerk Ostein-Park auf dem Niederwald (seit 2012)
  • Pfarrarchivbetreuung und Lektorendienst in der kathol. Pfarrei St. Kilian in Nierstein
  • Beiratsmitglied der Internationalen Joseph Martin Kraus-Gesellschaft (Buchen)