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Das Buch als eines der ältesten Medien überhaupt hat im Laufe seiner Entwicklung vielfältige Beziehung zu anderen Mediensystemen ausgeprägt. Dies wird in der jüngeren Geschichte beispielsweise anhand von Lesungen im Radio oder der Verfilmung von Buchvorlagen deutlich. Einhergehend mit der Digitalisierung kommt es in zunehmendem Maße zur technischen und institutionellen Verflechtungen und Konvergenz unterschiedlicher Mediensysteme, die sich auch in Bezug auf Inhalte und die Rezeption zeigen. Als Extremfall beschreibt das transmedia storytelling die Konstruktion von komplexen narrativen Strukturen über verschiedene Medien hinweg, nicht selten ausgehend von Buchinhalten. Das Mainzer Institut für Buchwissenschaft analysiert Medienkontaktphänomene und Phänomene der Medienkonvergenz in diachroner und synchroner Perspektive. Das Institut ist maßgeblich am Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz der Johannes Gutenberg-Universität beteiligt.

Publikationen (Auswahl)

  • Schriftenreihe Medienkonvergenz / Media Convergence im Verlag Walter de Gruyter:
    Medienkonvergenz – Transdisziplinär = Media convergence – across the disciplines (Media Convergence, 1). Hrsg. von Stephan Füssel. Berlin: de Gruyter 2012.
  • Fischer, Ernst /Vogel, Anke: Die digitale Revolution auf dem Buchmarkt: Amazon, Apple, Google und die Folgen. In: Literatur und Digitalisierung. Hrsg. v. Christine Grond-Rigler u. Wolfgang Straub. Berlin: de Gruyter 2012, S. 97-142.
  • Schneider, Ute: Die »Romanabteilung« im Ullstein Konzern der 20er und 30er Jahre. In: Internationales Archiv für die Sozialgeschichte der Literatur 25 (2000), Heft 2, S. 93-114.
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